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Mutig sein. Träume leben. Freiheit. Reisen. Einfach drauflosfahren. Ein Risiko eingehen. An sich glauben. Als Kai Sonnhalter mit Mitte dreißig seinen Job kündigte, seinen Kopf in die Wolken steckte und mit Rucksack und Gitarre auf Reisen ging, entstand dabei seine Debut-EP „The Journey Is The Reward“.

Fünf Jahre später und ausgestattet mit dem Songwriter-Award „Prix des Aralunaires“, Support-Shows für PUR, Jupiter Jones und Nico Santos und einem Album mit dem Retro-Pop-Projekt STEREOKAI („Reden ist Silber, tanzen ist Gold“) singt Sonnhalter vom Heimkommen.

Und tatsächlich ist sein zweites Solo-Studiowerk „Home“ in vielerlei Hinsicht ein Homecoming für den Songschreiber: Sound und Songwriting sind eine Hommage an die 80er – das Jahrzehnt, das den Sänger und Gitarristen musikalisch geprägt hat und von dem er sich in der Vergangenheit doch immer zu lösen versuchte. Und auch textlich merkt man ihm an, dass er angekommen ist – bei sich, bei seiner Musik, zu Hause.

So sehr „Home“ beim ersten Hören aus vermeintlich gefälligen Popsongs mit griffigen Hooks und eingängigen Melodien besteht, so sehr zeigt sich beim erneuten Hören die kompositorische und textliche Tiefe der Stücke. „Home“ ist ein Album irgendwo zwischen Singer/Songwriter und Gitarren-Pop, auf dem Sonnhalter textlich wie musikalisch eine Brücke schlägt zwischen der Leichtigkeit des Seins und der bittersüßen Ironie des Lebens.